Explodierende Energiepreise: DIE LINKE unterstützt Forderung des DGB nach Energiepreisdeckel

31.08.2022

Der DGB Hessen-Thüringen möchte - mit Blick auf die von der Bundesagentur für Arbeit vorgestellten Zahlen zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt - Beschäftigte im Niedriglohnsektor stärker vor der explodierenden Preisentwicklung schützen. Zur konkreten Forderung eines Energiepreisdeckels erklärt Jan Schalauske, Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Angesichts massiv steigender Preise sind armutsbetroffene Menschen darauf angewiesen, dass die Politik jetzt schnell und zielgenau Abhilfe schafft. Auch und gerade für jene Menschen, die zwar berechtigt wären, Sozialleistungen zu beziehen, diese aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in Anspruch nehmen.“

DIE LINKE unterstütze die Forderung nach einem Energiepreisdeckel für einen Grundbedarf, um Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen zu entlasten, so Schalauske.

„Darüber hinaus müssen Übergewinne bei Krisenprofiteuren abgeschöpft werden, um damit weiteren Spielraum für eine gerechte Verteilung der Kosten der Krise zu erzeugen.“