Erfolg von „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ in Berlin ist ermutigendes Zeichen für die Mietenbewegung – auch in Hessen

25.06.2021

Anlässlich des heutigen, erfolgreichen Endes der zweiten Phase der Unterschriftensammlung des Volksbegehrens „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ in Berlin erklärt Jan Schalauske, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Glückwunsch an ,Deutsche Wohnen & Co. enteignen‘ nach Berlin! Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie und einer Schmutzkampagne der Immobilienlobby ist es der Initiative gelungen, in gerade einmal vier Monaten mehr als 343.000 Unterschriften für die Enteignung und Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne zu sammeln. Das ist ein großer Erfolg und ein ermutigendes Zeichen für die Mietenbewegung – nicht nur in Berlin, sondern bundesweit. Dass die nun folgende Volksabstimmung ebenso wie die Bundestagswahl und die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 26. September stattfinden wird, unterstreicht: An diesem Tag ist Mietenwahl.“

Angesichts der geplanten Fusion von Vonovia und Deutsche Wohnen sowie der Möglichkeit, dass große Wohnungskonzerne in Zukunft verstärkt außerhalb von Berlin investieren, müsse man auch in Hessen besonders wachsam sein, so Schalauske weiter.

„Gerade vor diesem Hintergrund ist es höchst bedenklich, dass die Landesregierung offensichtlich kaum über Informationen zur Tätigkeit großer profitorientierter Wohnungskonzerne in Hessen verfügt. Anders lässt sich die unzureichende Antwort auf unsere Kleine Anfrage kaum erklären. Wir werden uns damit nicht zufrieden geben, sondern die zweifelhafte Geschäftspraxis von Vonovia und Co. weiterhin intensiv verfolgen.“