Steuergelder für Gesundheit und nicht für Aufrüstung einsetzen – Auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein Zeichen für den Frieden setzen

08.04.2020

„Schwindelerregende 1822 Milliarden Dollar flossen 2018 weltweit in Rüstung. Gleichzeitig fehlen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) fast sechs Millionen Pflegekräfte. Die Lehre aus der Corona-Pandemie muss sein, diesen Wahnsinn zu beenden. Öffentliche Mittel müssen für Gesundheitsschutz eingesetzt werden, nicht für Militär und Rüstung“ erklären Petra Heimer und Jan Schalauske, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Hessen zu den diesjährigen Aktivitäten der Friedensbewegung zu Ostern, die in diesem Jahr weitestgehend virtuell und digital stattfinden müssen.

„Wir rufen alle Mitglieder der LINKEN auf, sich virtuell und digital am #Ostermarsch2020 zu beteiligen und damit in diesen schwierigen Zeiten ein Zeichen des Friedens und der Internationalen Solidarität zu setzen. Die Corona-Pandemie hat die Schwächen eines auf Rendite und Profit getrimmten Gesundheitssystems aufs Schärfste gezeigt. Von daher müssen wir mehr deutlich mehr in die Gesundheit investieren und endlich aufhören, den Rüstungsetat immer weiter aufzublähen. Heute liegen die europäischen Rüstungsausgaben wieder so hoch wie in der Hochrüstungsphase des Kalten Kriegs. Das ist doch absurd und zeigt den ganzen Irrsinn einer Politik, die nichts aus der Geschichte gelernt hat. Um die Pandemie erfolgreich zu bewältigen, wollen wir Rüstungskonzerne dazu verpflichten, statt militärischem Gerät dringend notwendige Medizingerätschaften zu produzieren.“